Über mich

Mein Name ist Matti Varoga (ehemals Jürß) und ich bin Sozialarbeiter. Ich lebe gemeinsam mit meiner Ehefrau in Münster. Ursprünglich komme ich aus Bremerhaven, durch das Studium bin ich nach Münster gezogen.  Ich habe 2016 meinen Abschluss an der FH Münster gemacht. Während meines Studiums habe ich mein Praxissemester als Erlebnispädagoge absolviert und im Anschluss als Honorarkraft für meinen Praxisbetrieb gearbeitet. Im Praxissemester habe ich Klassenfahrten, FSJ- Seminare, einzelne Elemente von Azubitrainings und einzelne Stationen auf Großveranstaltungen methodisch geplant und praktisch umgesetzt. Gleichzeitig habe ich mich während meines Studiums besonders für die Themen Stressmanagement, Neurologie und Mediation interessiert.

Seit meinem Abschluss habe ich vor allem in der offenen Kinder- und Jugendarbeit gearbeitet. In einer allgemeinen Sozialberatung konnte ich zusätzlich einiges an Erfahrungen sammeln. Im Rahmen der offenen Kinder- und Jugendarbeit habe ich bei jeder Gelegenheit meine erlebnispädagogischen Kenntnisse angewandt. Vor allem im Rahmen von Schnitzeljagden und von Ferienbetreuungen konnte ich den Kindern und Jugendlichen ein schönes Erlebnis bieten.

Das Thema Mediation hat mich schon in meiner Schulzeit interessiert. Dort war ich als "Schülermediator" und später als Co-Trainer für diese Ausbildung tätig. Im Jahr 2018 habe ich die Ausbildung zum Mediator angefangen. Seit dem Abschluss meiner Ausbildung bin ich als Mediator tätig.

Um mich noch weiter fortzubilden, habe ich Anfang dieses Jahres mein Masterstudium in Beratung, Mediation und Coaching an der Fachhochschule Münster aufgenommen. 

Warum die Kombination Erlebnispädagogik und Mediation.

Auf den ersten Blick wirken beide Bereiche absolut unterschiedlich. Wenn man allerdings näher hinschaut, drehen sich beide um die Kooperation mit anderen Individuen.

Auch die anwendbaren Kompetenzen, wie bspw. eine hohe Auffassungsgabe, Kenntnisse über Gruppenstrukturen, das Bewusstsein für individuelle Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Bedürfnissen, ein systemisches Verständnis von Situationen sowie ein ausgeprägtes fachliches Know-how an Fragestellungen, um Situationen zu verstehen und verständlich zu machen etc. spielen in beiden Bereichen eine große Rolle.

In der Methodik, dem Rahmen und dem Einsatzzeitpunkt unterscheiden sich beide Ansätze allerdings stark. Eine Mediation kommt eher zum Einsatz, wenn irgendeine zwischenmenschliche Interaktion oder Kooperation nicht funktioniert hat. Die Erlebnispädagogik findet dagegen bereits im Vorfeld statt und ist eher als eine präventive Maßnahme zu sehen. Für mich haben beide Ansätze das Ziel, die Kooperation und Interaktionen von unterschiedlichen Menschen zu unterstützen und zu fördern.

Wichtig und sinnvoll ist, dass ich als Mediator nicht in einer "Sache" tätig werden darf, in der ich bspw. vorher als Erlebnispädagoge tätig war und umgekehrt. Diese Regelung ist im Mediationsgesetz nachzulesen.